#Zusatzleistung
- Lina

- 13. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Manche Wissens und dann ist's irgendwie schön,
man hat das gleiche erlebt, das gleiche gesehen:
Das erste Babyjahr, das war nicht immer schön!
Schreiphasen mit all ihren Tücken,
Nächten, an denen nichts half, außer zu wippen.
-24/7 Schaukelstuhl -it’s now the Rule
'of my life - I guess.
of my thug Life.🫠
Was wir alles wuppen, mit einem Klecks voll Schlaf,
was wir alles wuppen, das ist echt schon richtig krass.
Mittlerweile,
nach all den Nächten,
den Wochen und dem Hoffen,
schlafe ich ansatzweise wieder genug
und meinem Gehirn, dem tut das richtig gut.😌
Zeit, um sich zu schonen und sich zu erholen,
die brauchen sie nämlich schon, unsere Neuronen. ☝🏻
Manche wissen nicht, wie es ist,
wie es ist, wenn man sich selbst fast vergisst,
wie es ist, wenn man kurz vorm Rande des Wahnsinn ist.
Der eigene Körper, der gehörte nicht mehr mir,
zwei kleine Lebewesen bestimmten nun über, was war einst mal mir.
Und das war okay für mich.
Meistens jedenfalls,
freute ich mich darüber
und dachte dann so für mich:
“Eigentlich sollte ich’s doch einfach genießen
oder warum denn auch nicht?!”
Zuzuschauen, wie zwei kleine Lebewesen heranwachsen,
Wie sie einfach größer und größer werden
dann irgendwann anfangen,
plötzlich so random Sachen zu machen, wie:
Dich zum Lachen bringen
und die dich lieben,
dich bedingungslos akzeptieren
und sich nicht verbiegen,
Die dich genauso so sehen,
so wie du bist und denken:
“Einfach Mama, einfach unverbesserlich.” 🥰
Was wir alles wuppen, mit einem Klecks voll Schlaf,
was wir alles wuppen, ist schon richtig krass.
Der Schlafmangel, der ist keine Zusatzleistung,
nicht die extra Meile,
keine Prämie, kein “Geschleime“.
-sondern einfach bitterer Ernst.🤫
Das was bleibt,
wenn keiner dich mehr fragt,
ob du noch kannst
oder ob du noch magst,
weil du die einzige bist,
die einzige, bei der es zumindest
“am wenigsten schlimm” ist.
Das Dasein, das trösten und bangen,
die Fragen:
“Was stimmt denn nur nicht?” und
“kann ich sie iiirgendwie noch besser abfangen?”
Die Phasen, an den dieser kleine Körper bebt.
Die Phasen hab ich so vorher noch nie erlebt.
Egal was und wie ich es probier,
landen wir am Ende doch wieder hier:
Du und ich, wir im Schaukelstuhl
Du und ich, zielsicher Richtung Delirium.
Die Machtlosigkeit, die Ängste, die Wut,
die Hilflosigkeit, die Fragezeichen und dazwischen doch auch irgendwo noch Mut:
Den Mut einfach weiter zu machen,
Minute für Minute.
Morgens nicht wissen, wie man den Tag übersteht,
und es dann doch trotzdem irgendwie zu wuppen.
Manche Wissens und dann ist irgendwie schön,
man hat das gleiche erlebt, das gleiche gesehen
‘stand vor den gleichen Herausforderungen und schaut man sich dann in die Augen,
dann sind da keine Fragen und keine Antworten,
nur ne Art stille Übereinkunft,
dass das, was man über- und erlebt hat einfach nur richtig krass ist.
Manche Wissens und dann ist es irgendwie schön.
Haben das gleiche erlebt, das gleiche gesehen.
Das erste Babyjahr, war rückblickend eigentlich doch ganz schön...









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